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Assistenz Organisation - AO

Persönliche Assistenz ermöglicht Menschen mit Behinderung
ein selbstbestimmtes Leben

Für wen ist die Persönliche Assistenz?

Die Persönliche Assistenz ist für erwachsene Menschen mit einer Behinderung.
Diese Menschen brauchen Hilfe im Alltag.
Es ist egal, wie stark die Behinderung ist.

Wie viel Hilfe gibt es?

Manche Menschen brauchen nur wenige Stunden Hilfe am Tag.
Andere Menschen brauchen Hilfe rund um die Uhr.
Jeder Mensch bekommt die Hilfe, die er braucht.

Was bringt die Persönliche Assistenz?

Menschen mit Behinderung können selbstständig leben.
Sie können in ihrer eigenen Wohnung leben.
Sie können ihr Leben selbst bestimmen.
Sie brauchen kein Heim.
Sie müssen nicht von der Familie versorgt werden.

Was ist das Besondere?

Sie bestimmen selbst über Ihre Hilfe.
Sie suchen Ihre Assistenz-Kraft selbst aus.
Sie sagen der Assistenz-Kraft, was sie tun soll.
Sie entscheiden, wie die Aufgaben gemacht werden.

Was macht die Assistenz-Kraft?

Die Assistenz-Kraft macht alle Aufgaben.
Zum Beispiel:

  • Pflege
  • Haushalt
  • andere Hilfen

Alles kommt von einer Person.
Die Aufgaben werden nicht aufgeteilt.

Das Video zeigt, wie wichtig das ZSL für ein langjähriges Mitglied ist.

Die Person erzählt aus eigener Erfahrung.

Wichtige Themen sind:

  • Mitbestimmung

  • Persönliche Assistenz

  • selbstbestimmt leben

Das bedeutet:
Jeder Mensch kann sein Leben selbst gestalten.

Was Kunden und Mitarbeiter über uns sagen

Team Rudi Flaig:

Wir sind ein Team bei einem langjährigen Kunden des ZSL. Mehrere von uns arbeiten schon viele Jahre für das ZSL. Einige übernehmen hier auch Dienste als Zweitjob. Unser Arbeitsalltag gestaltet sich vielfältig durch Aufgaben wie Pflege, Haushalt, Begleitung Therapien und zu Freizeitaktivitäten. Hierbei erfahren wir große Wertschätzung und viel Vertrauen seitens des Kunden. Wichtig ist, dass die zwischenmenschliche Beziehung stimmt, denn wir verbringen oft viele Stunden zusammen. Wir arbeiten in einem guten Team mit kompetenter Teamleitung.
Das ZSL schätzen wir besonders für die angebotenen Arbeitszeitmodelle, da diese gut zu persönlichen Lebensplanungen passen.“

Manfred Schumann – Assistenzkraft bei Rudi Flaig:

„Für mich ist es eine äußerst sinnvolle Tätigkeit meinen Kunden bei der Gestaltung seines Alltags zu unterstützen. Beim ZSL bin ich seit 2012, weil es die Selbstbestimmtheit als oberstes Prinzip vertritt. Da ich in meinem Beruf als Altenpfleger die Bevormundung von Hilfsbedürftigen zur Genüge erlebt habe, bin ich froh, dass dies hier nicht so ist.“

Rudi Flaig – Kunde:

„Ich bin der Rudi Flaig, seit 1998 beim ZSL und habe eine Spastik. Ich habe vorher im Heim gelebt. Im Heim hat’s mir überhaupt nicht gefallen und deshalb hat mir eine Bekannte vom ZSL erzählt. Deshalb bin ich beim ZSL gelandet und fühle mich durch die Assistenten sehr wohl. Ich werde von jedem Assistenten so akzeptiert wie ich bin.“

Marie Sieger – Kundin und Mitarbeiterin

„Ich bin Marie, 25 Jahre alt. Für mein Studium bin ich nach Erlangen gezogen und lebe seitdem mit Assistenz, die über das ZSL organsiert wird. Inzwischen habe ich mein Studium abgeschlossen und arbeite an meiner Doktorarbeit. Dass dieser Weg für mich möglich war und ist, verdanke ich ganz wesentlich Organisationen wie dem ZSL und den vielen engagierten und motivierten Assistenzkräften.

Assistenz ermöglicht mir, eigenständig zu leben, zu arbeiten und meinen Alltag nach meinen Bedürfnissen zu gestalten. Sie ist für mich keine Selbstverständlichkeit, sondern eine zentrale Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

Beim ZSL bin ich, weil hier Selbstbestimmung im Vordergrund steht und mir gleichzeitig viel organisatorische Arbeit abgenommen wird. Das ZSL wurde von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung aufgebaut und wird auch so geleitet – das spürt man im Alltag. Besonders schätze ich das breite Angebot aus Assistenzorganisation, Beratung, Veranstaltungen und politischer Arbeit.

Neben meiner Rolle als Kundin leite ich Fortbildungen, in denen es unter anderem um die Beziehung zwischen Assistenten und Kunden, um Selbstbestimmung sowie Nähe und Distanz geht. Außerdem bin ich Mitglied im Vereinsrat und bringe mich in die strategische Weiterentwicklung des ZSLs ein.“

Ella Armstrong (Assistenzkraft):

„Ella, 63 Jahre jung – ich bin vor ca. 3 Jahren quer eingestiegen in die Tätigkeit als Assistenz für körperbehinderte Menschen, komme aus einem Handwerksberuf (Köchin).
Der Wechsel zum ZSL war ein Herzenswunsch. 
Für mich ist meine Arbeit ein Geben & Nehmen mit Herz & Verstand, wie in jeder guten Beziehung.“

Mohammad Salah Karim (Hama) (Assistenzkraft):

„Ich arbeite seit über 11 Jahren bei ZSL e.V. und es war noch nie ein Tag wie der andere. Und genau das liebe ich an meinem Job: dass jeder Kunde und jeder Tag anders ist und ich nie weiß, was mich an dem Tag erwartet. Neben den pflegerischen Tätigkeiten durfte ich Kunden schon in die Uni oder in die fränkische Schweiz begleiten, Hunde ausführen, im Haushalt helfen,… – eben alles, was anfällt, ganz vielfältig, spontan und individuell. Da ich die Kunden zu Hause betreue, fühlt es sich sehr familiär an. Ich liebe es als Assistenzkraft da zu helfen, wo es meine Kunden brauchen und sie so glücklich zu machen. Auch ich durfte schon viel von meinen Kunden lernen, z.B. durfte ich meine ersten fränkischen Gerichte für meine Kunden kochen. Aber natürlich habe ich es auch nicht verpasst, ihnen ein kurdisches Gericht vorzusetzen und bisher waren alle damit zufrieden. Die Arbeitszeit passt gut in mein Leben mit zwei kleinen Kindern. Ich hoffe, dass noch weitere 11 Jahre oder mehr bei ZSL e.V. folgen.“

Werde persönliche Assistenz – ein Job mit Sinn

Möchtest du einem Menschen mit Behinderung im Alltag helfen?
Dann kannst du persönliche Assistenz werden.

Als Assistenz hilfst du einer festen Person.
Zum Beispiel:

  • im Haushalt

  • unterwegs

  • bei Terminen

  • bei Pflege-Aufgaben

Du brauchst dafür:
Zuverlässigkeit, Offenheit und Freude am Kontakt mit Menschen.

Die Arbeit ist wichtig und sinnvoll.
Du bekommst direkt Rückmeldung und lernst viel dazu.