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Projekt 2006 – 2010
Budget personnel
Leistungen flexibel einkaufen
Das Projekt "Integration jetzt! Selbstbestimmt leben mit Persönlichen Budget"
Das Projekt hatte ein Ziel:
Es sollte eine Beratungsstelle zum Persönlichen Budget entstehen.
Die Beratung sollte regional sein und indépendant.
Die Beratung war für:
Menschen, die schon ein Persönliches Budget haben,
und Menschen, die sich dafür interessieren.
Wir haben Klient*innen unterstützt:
Zum Beispiel bei Gesprächen und Problemen mit Supports de coûts (Behörden/Kassen) und Services.
Ein weiterer wichtiger Teil war:
Wir haben Politikerinnen und andere Entscheiderinnen informiert.
So sollten mehr Menschen verstehen, warum das Persönliche Budget wichtig ist.
Die Beratungsstelle wurde erfolgreich eine Anlaufstelle.
Für Menschen mit Behinderung, Angehörige, Kostenträger, Leistungserbringer
und auch für andere Beratungsstellen.
Persönliches Budget – kurz erklärt
Was ist das Persönliche Budget?
Das Persönliche Budget ist Argent für Menschen mit Behinderung.
Auch Menschen, denen eine Behinderung droht, können es bekommen.
Das Geld hilft, wenn Sie Soutien brauchen:
au quotidien
bei der Arbeit
in der Freizeit
Das Persönliche Budget ist auch möglich für:
Kinder mit Behinderung
Menschen, die das Geld nicht alleine verwalten können (z.B. mit Unterstützung)
Mit dem Persönlichen Budget können Sie Hilfe selbst aussuchen und bezahlen.
Sie bekommen dann Geld statt fertiger Leistungen.
Sie haben ein Recht auf das Persönliche Budget.
Aber: Sie müssen es beantragen.
Wenn mehrere Stellen bezahlen, heißt es: träger-übergreifendes Persönliches Budget.
Wofür kann man das Persönliche Budget nutzen?
Zum Beispiel für:
Soziale Teilhabe
(z.B. Hilfe beim Unterwegssein oder beim Kommunizieren)Teilhabe am Arbeitsleben
(z.B. Arbeits-Assistenz oder Studien-Assistenz)Medizinische Rehabilitation
(z.B. Hilfe bei Pflege)
Nicht bezahlt werden Dinge vom normalen Leben, zum Beispiel:
Miete, Heizung, Strom, Lebensmittel.
Wie bekommt man das Persönliche Budget? (Schritte)
Beratungstermin ausmachen
Gemeinsam prüfen: Wie viel Hilfe brauchen Sie? (pro Tag oder Monat)
Kosten planen (Kostenvoranschlag)
Entscheiden: Wie organisieren Sie die Hilfe?
a) Dienstleister-Modell:
Ein ambulanter Dienst macht die Hilfe.
Der Dienst sucht Personal und rechnet ab.
Hilfe kann auch sehr umfangreich sein.b) Arbeitgeber-Modell:
Sie suchen Assistenz-Kräfte selbst.
Sie sind dann Arbeitgeber*in.
Ein Lohnbüro kann die Lohn-Abrechnung machen.
Antrag stellen beim richtigen Kostenträger, zum Beispiel:
Krankenkasse, Pflegekasse, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Jugendhilfe, Sozialhilfe, Eingliederungshilfe, Integrationsamt oder Agentur für Arbeit.Wenn mehrere Kostenträger zahlen: Budget-Konferenz
Dann wird ein Ansprechpartner festgelegt.
Es wird besprochen: Bedarf, Geld-Höhe und Dauer.
Später kann das Budget angepasst werden.Zielvereinbarung unterschreiben
Darin steht: Höhe, Zeitraum und welche Nachweise nötig sind.
Vorteile und Nachteile
Vorteile:
plus Unabhängigkeit
Sie sind nicht an einen Anbieter gebunden
Sie können Hilfen kombinieren (z.B. teils Dienst, teils eigene Assistenz)
Nachteile:
plus Organisation und Papierkram
besonders im Arbeitgeber-Modell (Personal suchen, planen, abrechnen)