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Für den Bereich Persönliche Assistenz

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Initiativbewerbungen sind jederzeit willkommen.
Bewerbungen per Email an: briefkasten@zsl-erlangen.de oder per Online-Bewerbeformular

Arbeiten als Persönliche Assistenz

Das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter in Erlangen heißt kurz: ZSL e.V.

Wir suchen Assistenz-Kräfte.
Assistenz-Kräfte helfen Menschen mit Behinderung im Alltag.
Damit sie selbstbestimmt und aktiv leben können.



Was ist uns wichtig?

Wir wünschen uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • die zuverlässig sind,

  • die verantwortungsvoll sind,

  • die offen für andere Menschen sind,

  • die auch in schwierigen Situationen Ruhe bewahren.



Was ist Persönliche Assistenz?

Assistenz bedeutet:

  • Menschen mit Behinderung helfen im Alltag.

  • Ihnen ermöglichen, am Leben teilzuhaben.

  • Ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Auch die Assistenz-Kräfte lernen viel dabei.
Zum Beispiel:

  • besser zu verstehen, was Menschen mit Behinderung brauchen,

  • Verantwortung zu übernehmen,

  • Probleme gemeinsam zu lösen.

Viele Assistenz-Kräfte sagen:
Die Arbeit macht Sinn und bringt schöne Erfahrungen.



Wie arbeitet eine Assistenz-Kraft?

  • Meistens unterstützen Sie eine Person persönlich.

  • Vertrauen ist dabei sehr wichtig.

  • Wichtig sind auch:

    ✅ Mut
    ✅ Interesse an Menschen
    ✅ Offenheit
    Bevor Sie sich als Assistent*in bewerben, überlegen Sie bitte:

    • Können Sie auch lange arbeiten (bis zu 24 Stunden oder mehr) und dabei viel Zeit mit einer Person verbringen, die Sie am Anfang noch nicht kennen?

    • Können Sie sich nach den Wünschen der Person richten? Zum Beispiel bei Tagesablauf, Haushalt, Ordnung und Freizeit.

    • Können Sie bei der Körperpflege helfen?

    • Können Sie ruhig bleiben, wenn es mal Streit gibt, und gut mit Kritik umgehen?

    Sie brauchen keine Ausbildung und keine Erfahrung.
    Sie lernen alles Schritt für Schritt.
    Wenn Sie schon Erfahrung oder eine Ausbildung haben, ist das auch sehr gut.



Was können Ihre Aufgaben sein?

Sie helfen zum Beispiel bei:

  • Dingen im Alltag

  • Begleitung außer Haus (zum Beispiel in der Freizeit)

  • Pflege

  • Haushalt

  • Bereitschaftsdiensten in der Nacht

  • Diensten an Wochenenden und Feiertagen

Bei Personen mit Beatmung arbeiten nur speziell ausgebildete Assistenz-Kräfte.

Die Arbeits-Zeiten werden gemeinsam geplant.
Dabei wird auf die Situation der assistenz-nehmenden Person geachtet.



Was bringt Ihnen der Job?

  • Sie sammeln wichtige Erfahrungen im sozialen Bereich.

  • Diese Erfahrung kann Ihnen später im Beruf helfen.

  • Zum Beispiel, wenn Sie eine Ausbildung im sozialen Bereich machen möchten.



Möchten Sie sich bewerben?

Dann schreiben Sie uns eine E-Mail:

📧 briefkasten@zsl-erlangen.de

oder verwenden Sie unser Online-Bewerbeformular

Arbeiten als Schulbegleitung

Rollen und Qualifikation in der Begleitung

In der Schulbegleitung (Schule/Uni) und in der Individualbegleitung (Krippe/Kindergarten) arbeiten verschiedene Mitarbeitende.
Welche Person begleitet, hängt davon ab, wie viel Unterstützung das Kind braucht und welche Beeinträchtigung es hat.

Es gibt drei Gruppen:

  • Hilfskräfte: ohne pädagogische Ausbildung

  • Qualifizierte Hilfskräfte: mit mindestens 2 Jahren pädagogischer Ausbildung (z. B. Kinderpfleger*innen)

  • Fachkräfte: mit mindestens 3 Jahren pädagogischer Ausbildung (z. B. Erzieher*innen)

 

Ziel der Schulbegleitung als Inklusionshilfe

Schulbegleitung ermöglicht jungen Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung das gemeinsame Lernen mit anderen in der Schule und unterstützt die Teilhabe am Schulalltag.

 

Grundsatz: Ausgleich statt Vorteil

Schulbegleitung soll für Gleichheit sorgen:
Das Kind soll wegen seiner Beeinträchtigung keine Nachteile haben.

Bei Tests und Noten darf die Schulbegleitung aber auch keine Vorteile geben.

 

So viel Hilfe wie nötig – so wenig wie möglich

Ein wichtiger Grundsatz ist: So wenig Hilfe wie möglich, so viel wie nötig.
Oft ist es gut, erst abzuwarten und dem Kind Zeit zu geben, es selbst zu versuchen. Das braucht Geduld und Einfühlungsvermögen.

Wenn man zu schnell hilft, verlässt sich das Kind vielleicht zu sehr darauf und wird passiv.
Darum braucht Schulbegleitung gute Beobachtung und ein gutes Gefühl dafür, wann Hilfe nötig ist.

 

Klare Aufgabenverteilung in der Schule

Die Lehrkraft macht den Unterricht und ist für alle Schülerinnen verantwortlich.
Schulbegleiter
innen helfen dem begleiteten Kind, dem Unterricht zu folgen und Anweisungen zu verstehen.

Schulbegleiterinnen übernehmen keinen Unterricht.
Sie dürfen den direkten Kontakt zwischen Lehrkraft und Schüler
in nicht ersetzen oder weniger machen.

 

Verantwortung: Fokus auf das begleitete Kind

Schulbegleiter*innen sind für das begleitete Kind zuständig, nicht für andere Kinder oder Jugendliche in der Einrichtung.

 

Nähe und Abstand gut austarieren

Es ist wichtig, die richtige Balance zu finden:
Manchmal ist dauernde Hilfe nötig. Aber Kinder und Jugendliche brauchen auch immer wieder Freiraum, um selbstständig zu werden.

Die passende Lösung wird gemeinsam mit der Einrichtung und der Schulbegleitung abgesprochen.

 

Arbeitszeiten und Ferien

Die Arbeitszeit liegt in der Regel Montag bis Freitag, vom Unterrichtsbeginn bis in den Nachmittag. In den Schulferien findet normalerweise keine Begleitung statt.

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